Die Geschichte einer besonderen Fotowanderung mit Hund in den Schweizer Bergen

Wie zwei berührende Bergshootings möglich wurden, obwohl niemand mehr damit gerechnet hatte.

Es gibt Shootings, die macht man für schöne Bilder. Und es gibt Shootings, die tragen eine eigene Schwere, eine Bedeutung, die man erst begreift, wenn man wieder im Auto sitzt und tief durchatmet. Diese Geschichte gehört zur zweiten Sorte. Zwei Wochen vor unserer geplanten Fotowanderung am Schweizer Pass sah es so aus, als würde der Hund nicht mehr genug Kraft haben, um den Tag zu erleben. Die Diagnose war schlecht, die Nächte für Frauchen voller Sorge. Doch manchmal kommt alles anders. Er wollte noch einmal in die Berge. Und er hat es geschafft.

Der Pass, der Abend – und ein Hund, der sich aufrichtet

Am ersten Shootingtag ging es oben am wunderschönen Schweizer Pass, auf eine kleine Anhöhe mit freiem Blick über Seen und Gipfel. Was uns erwartete war einfach nur „wow“.

Der Sonnenuntergang brannte sich über die Bergkämme. Warmes Licht, klare Konturen, eine Weite, die man nicht erklären muss. Während wir uns langsam Richtung Spot bewegten, blieb das Tempo niedrig. Kein Stress, kein Drängen. Genau das ist entscheidend: Hundefotografie in den Bergen muss sich am Hund orientieren, nicht am Plan.

Und trotzdem, oder gerade deshalb, entstanden Aufnahmen mit einer Intensität, die man nicht erzwingen kann. Der Hund im Gegenlicht, die Fellspitzen leuchtend. Frauchen kniet neben ihm, Stirn an Stirn – ein Moment völliger Nähe. Es sind Bilder, die nicht nur zeigen, sondern fühlen.

Warum auch geschwächte Hunde Bergfotos schaffen können

Viele glauben, dass Bergshootings nur mit jungen, agilen Hunden funktionieren. Uns hat dieses Wochenende das Gegenteil gezeigt. Der Hund musste nicht weit laufen, nicht posieren, nicht „performen“, aber er wollte es. Wir wählten Spots, die mit minimalem Weg erreichbar waren, arbeiteten im eigenen Tempo und nutzten das natürliche Umfeld so, wie der Hund es zuließ.

Was zählt:
– Kurze Wege, aber maximaler Ausblick.
– Pausen, sobald der Hund sie braucht.
– Ruhe statt Hektik.
– Ein Fokus auf Beziehung.

Das Ergebnis: Bilder, in denen die Essenz des Hundes sichtbar wird. Seine Würde, seine Geschichte, seine Sanftheit. Und die unverwechselbare Verbindung zu seinem Menschen.

Sonnenaufgang – der zweite Abschied, der keiner war

Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder. Kalt, leise, ein sternenklarer Himmel.

Als die Sonne sich hinter den Gipfeln zeigte, legte sie eine goldene Linie über den Grat. Wir setzten uns direkt daneben, fast still. Ein warmes, fast heiliges Licht formte ein Bild, das ich nie vergessen werde.

Diese Aufnahmen tragen etwas, das man nicht planen kann: eine Mischung aus Abschied, Dankbarkeit und tiefem Vertrauen. Kein Hund muss rennen, springen oder performen, um großartige Fotos zu ermöglichen. Manche der stärksten Bilder entstehen, wenn ein Hund einfach nur da ist.

Was von diesem Wochenende bleibt

Dieses Fotowochenende am Schweizer Pass war mehr als ein Auftrag. Es war ein Geschenk. Ein Hund, von dem man dachte, er würde es nicht schaffen, stand zwei Mal in einer Bergwelt, die er liebte. Und er zeigte uns, was wirkliche Stärke ist und welche unglaublichen Aufnahmen entstehen können.

Für Frauchen entstanden Bilder, die später unbezahlbar sein würden. Für mich blieb die Erinnerung an zwei ruhige, ehrliche Shootings, die zeigen, dass Bergfotografie auch mit kranken oder alten Hunden möglich ist – berührend, würdevoll und echt.

Möchtest du mehr darüber erfahren? Dann melde dich bei mir und wir finden das perfekte Shooting für dich und deinen Hund.

Meine Fotogeschichten

Taucht ein in meine Welt der Hundefotos

Als international ausgezeichneter Fotograf aus Niederbayern begleite ich eure besonderen Momente in malerischen Kulissen – von den bayerischen Alpen bis zu den romantischen Landschaften Österreichs und Italiens. Mit einem Blick für Details und Atmosphäre halte ich die Magie der Verbindung zwischen euch und eurem Hund fest und schaffe unvergessliche Erinnerungen.

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